Wie soll die Stadt der Zukunft aussehen? Wie werden unsere Städte lebenswert, CO2 -neutral, klimaangepasst, energie- und ressourceneffizient? Dazu haben seit 2016 rund 50 Forschungsteams praxisnahe Strategien und Produkte entwickelt. In einer virtuellen Deutschland-Tour werden Ergebnisse und Impulse der BMBF-Zukunftsstadt-Forschung für die beteiligten Städte vorgestellt. Nach dem Auftakt in Bochum, erreicht die Tour nun Boizenburg an der Elbe.

Eine Kleinstadt wird klimafit

Die Kleinstadt Boizenburg/Elbe findet seit 2019 ihre eigene Stimme im Klimawandel. Dreh- und Angelpunkt ist hierfür die Plattform Zukunftsbilder Boizenburg (kurz PLATZ-B), die vom Forschungsprojekt GoingVis initiiert wurde, und als Schnittstelle zwischen Boizenburger:innen und der Kommunalverwaltung fungiert. Mit über 20 gemeinschaftlichen Aktivitäten zeigt die Plattform, wie die Klimaanpassung in Kleinstädten erfolgreich auf den Weg gebracht wird und dabei Bürger:innen selbst aktiv sind.

Dr. Beatrice John, Projektkoordinatorin von PLATZ-B in Boizenburg, erlebt die Wirksamkeit ihrer Arbeit ganz praktisch: „Wir waren mit PLATZ-B viel draußen, mit Gummistiefeln und Schaufel in der Stadt unterwegs und haben gemeinsame sichtbare Zeichen gesetzt, die die Stadt heute schon verändern. Wenn das Telefon nun klingelt und mir gesagt wird, wie wichtig diese Arbeit ist – ist das das größte Lob.”

Ob die Umgestaltung einer Bushaltestelle zur Schatteninsel, ein Naturerlebnisraum für die Stadtgesellschaft, oder auch der klimafitte Stadtpark, der durch die Stadtparkfreunde  gestaltet wird –  die Plattform macht Wissen und Erfahrungen der Bürger:innen sichtbar und motiviert sie, sich in die nachhaltige Entwicklung ihrer Stadt einzubringen. Durch die Plattform werden neue Wege und Partnerschaften für die Klimaanpassung erprobt. Das sieht auch Rico Reichelt, seit Januar 2022 Bürgermeister in Boizenburg: “PLATZ-B kombiniert zwei wesentliche Punkte moderner Verwaltung: Es geht mir um das Zusammenspiel von Bürger*innenbeteiligung unter dem Gesichtspunkt von Nachhaltigkeit. Ich glaube das hier ein Weg beschritten und ein Standard installiert wurde, hinter dem es nicht mehr zurück geht.”

Stadtexpeditionen entwickeln kreative Klimaaktivitäten

Besonderes Highlight waren die GemeinsamSuchTage 2020.  PLATZ-B, Verwaltungs-mitarbeiter*innen und Engagierte suchten und diskutierten in 13 Expeditionen Lieblingsplätze von heute und morgen und gemeinsam realisierbare Klimaaktivitäten. Dr. Dominik Zahrnt, Projektpartner mit (r)evolutionäre ideen, erinnert sich:  „Eine Expedition fand auf Stand-Up-Paddles statt, die als bunte Punkte durch den alten Hafen glitten, kühle Orte suchten und dabei Plastikmüll einsammelten. Vorbei an der alten Werft, in der 1992 das letzte Schiff ins Wasser ging und die daraus entstandene Welle den danebenliegenden Deich überflutete. Bei der SUP Tour kamen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammen – alle Mitwirkenden spürten das.“

Boizenburg als Vorbild für kleinere Kommunen

Auf der Tour-Website www.nachhaltige-zukunftsstadt.de werden ausgewählte Produkte des Zukunftsstadt-Projektes GoingVis vorgestellt. So können sich zivilgesellschaftliche Akteure und Kleinstadtverwaltungen auf der Website „Kleinstadt Klimafit“ informieren, wie man gemeinsam die Klimaanpassung voranbringen kann. In einem Projektvideo berichten unterschiedliche Akteure von den Erfahrungen aus Boizenburg.

Mit kühlem Kopf in heiße Zeiten – Projekt GoingVis

Das Zukunftsstadt-Projekt GoingVis hat sich zum Ziel gesetzt, Kleinstädte und ihre Bewohner*innen widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel zu machen. Im Unterschied zu Großstädten verfügen diese oft nicht über ausreichende Verwaltungskapazitäten, um Anpassungsstrategien zu entwickeln. Daher spielen dort Bürger*innen und zivilgesellschafliche Organisationen eine wichtige Rolle. Das Projekt GoingVis entwickelt dafür Plattformen, die an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft Klimaanpassung als gemeinschaftlichen Prozess initiieren und koordinieren. Neben dem mecklenburgischen Boizenburg ist auch die Verbandsgemeinde Liebenwerda ein Reallabor des Projekts.

Seit November 2021 ist die neue Photovoltaik auf dem Dach des Kino Boizenburg installiert und produziert leise und heimlich Strom. Gleichzeitig wurde die Beleuchtung im Kino selbst auf LED umgerüstet. Nach vier Monaten Betrieb und vor allem mit Beginn der Sonnenschein-Saison sieht man erste Effekte.

„Strom für einen Kinofilm heißt dann Projektor abspielen, Saal beleuchten, Lüftung, Heizung und die Popcorn Maschine“, sagt Christan Lempp. Wenn man also so rechnet, dann könnte an einem sonnigen Tag ca 2,6 Filme mit Solarstrom abspielen. Die Solarpaneele sind völlig schattenfrei und leisten bei voller Sonne rund 10kWp. Und lohnt sich das? Auf jeden Fall! Nach vier Monaten zeigt die Statistik, dass im Durschnitt fast ein Drittel des Eigenverbrauchs im Jahr produziert werden kann.

Für das Klimabüro ist das natürlich besonders interessant, weil von hier aus großer Zuspruch und die Empfehlung für das Vorhaben ausgesprochen wurde. Heute waren wir ziemlich neugierig. „Zum Klimaschutz gehört nämlich auch, dass die Zivilgesellschaft sowie soziale und kutlurelle Instititionen eingebunden werden“, sagt Luise Lukow. Da Photovoltaik mittlerweile die günstigste Art ist, um Strom zu erzeugen, ist eine Kostenreduzierung und eine gewisse Unabhängigkeit von steigenden und fluktuierenden Strompreisen zu erwarten. Gerade nach dem Corona-bedingten Wegfall vieler Einnahmen im letzten Jahr kann die PV-Anlage einen wichtigen Beitrag zur Absicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Kinos darstellen. Besonders in Boizenburgs Altstadt ist aufgrund eines hohen Bestands denkmalgeschützter Häuser der Anteil von Dachflächen-PV noch relativ gering. Daher bot es sich an, das Vorhaben als Leuchtturmprojekt für die Stadt zu sehen. Dies fördert das Kino als kulturelles Zentrum in der Stadt und Umgebung und stärkt zusätzlich die Wahrnehmung Boizenburgs als klimaaktive Kommune.

Finanziert wurde die PV Anlage über den „MV Schutzfonds für Kinoabspielstätten“.

Kühle Nächte, heiße Tage und ein kleines Lüftchen in der Stadt – Die Stadt hat durch ihre dichte Bebauungen und versiegelte Oberflächen ein eigenes Lokalklima. Eine Klimaanalyse kann dieses genauer bestimmen und mithilfe von Karten darstellen. Die Ergebnisse sind eine hervorragende Grundlage für die Planung von Bebauungen, für die Gestaltung von Grünflächen und für die Abschätzung von Risiken für Mensch und Umwelt. Seit November 2021 hat die Stadt Boizenburg eine Klimaanalyse zur Verfügung. Was genau da drin steht und wie man die Karten liest, erklären wir hier.

Klimaanalyse zum Download

Abschlussbericht Klimaanalyse (2,16MB)

Klimakarten (4,13MB)

Vorstellung der Ergebnisse November 2021 (10,2MB)

Was ist eine Klimaanalyse?

Die Klimaanalyse kann den Zustand des Stadtgebiets für eine ganz bestimmte Situation abbilden und nutzt dafür ein Modell. Die Modellrechnung wird für einen Sommertag mit austauscharmen Bedingungen erstellt. Diese Tage (Hochdruck) herrschen im Sommer in Boizenburg an 5-7 Tagen pro Monat. Man erkennt sie an einem wolkenlosen Himmel und einem nur sehr schwachen Wind.

Modelle sind ein Werkzeug zur Bearbeitung von umweltmeterologischen Fragen in der Stadt- und Landschaftsplanung. Die Modelle basieren, genauso wie Wettervorhersage- und Klimamodelle, auf einem Satz sehr ähnlicher Bilanz- und Erhaltungsgleichungen. Dadurch können sie räumliche oder zeitlichen Lücken zwischen Messungen schließen, weitere Größen berechnen und Wind- bzw. Temperaturfelder in ihrer raumfüllenden Struktur ermitteln.

Der Wärmeinseleffekt

Eine Stadt besitzt durch ihre Versiegelung, Anteil an Grünflächen, Gebäudestrukturen und ihre Oberflächen, Verkehr und weitere Emissionen andere Klimabedingngen, als das Umland. Je größer die Einwohnerzahl und Stadtgröße ist dieses lokale Klima unterschiedlich ausgeprägt. Im Vergleich zum Umland hat eine Stadt dadurch höhre TEmperaturen und andere Wärmebelastungen für Mensch und Tier. Diese Überwärmung nennt sich „Städtische Wärmeinsel“ und zeigt sich besonders nachts. Vor allem an Tagen mit Hochdruckwetterlage steigt die warme Luft über der Stadt auf und daraus enstehen bodennahe Tiefdruckgebiete. Es kommt zu Strömungen, z.B. von Winden aus dem Umland. Jedoch ist dort am Tage die Luft nicht kühler. Mehr Infos zu Klima in Städten findet ihr hier bei klimafakten.de

Was zeigt die Klimaanalyse?

Die Modellergebnisse haben eine Auflösung von 5 m x 5 m, so konnten auch Gebäude sehr genau erfasst werden. Es wird ein Sommertag um 14 Uhr und eine Nachtsituationum um 04 Uhr dargestellt. Zu diesen beiden Zeitpunkten haben wir eine maximale Einstrahlung und Abkühlung. Die Ergebnisse beziehen sich auf den Aufenthaltsbereich der Bewohner*innen in einer Höhe zwischen 1,1 m bis 2 m über Grund.

Insgesamt können wir uns fünf unterschiedliche Einflussgrößen auf das Stadtklima anschauen. Detaillierte Beschreibungen der Ergebnisse sind im Abschussbericht zu finden).

Nächtliche Lufttemperatur: Hier erkennt man Gebiete mit besonderen bioklimatischen Belastungen und die WIrksamkeit von Abkühlungen durch Windströmungen. Die Temperaturen reichen von 16° bis 21°C. In weniger dicht bebauten Gebieten, nördlich des Stadtwaldes, liegen die Temperaturen bei bis zu 19,5 °C. Grünflächen innerhalb der Siedlungsflächen kühlen während der Nacht relativ stark ab, die Lufttemperatur erreicht hier Werte von etwa 17 °C. Über großen Grün- und Freiflächen sinken im Laufe der Nacht die Temperaturen auf unter 16,0 °C, z.B. über den Rasenflächen südlich der Altstadt oder in Richtung Norden zwischen Siedlung und Bundesstraße B5.
Lufttemperatur (Nacht): Hier erkennt man Gebiete mit besonderen Belastungen auf die Lebewesen und die Wirksamkeit von Abkühlungen durch Windströmungen. Die Temperaturen reichen von 16° bis 21°C. In weniger dicht bebauten Gebieten, nördlich des Stadtwaldes, liegen die Temperaturen bei bis zu 19,5 °C. Grünflächen innerhalb der Siedlungsflächen kühlen während der Nacht relativ stark ab, die Lufttemperatur erreicht hier Werte von etwa 17 °C. Über großen Grün- und Freiflächen sinken im Laufe der Nacht die Temperaturen auf unter 16,0 °C, z.B. über den Rasenflächen südlich der Altstadt oder in Richtung Norden zwischen Siedlung und Bundesstraße B5. Die Wassertemperaturen liegen bei über 21°C, was an der hohen Speicherkapazität liegt.
Klimaanalyse Kaltluftproduktion
Kaltluftproduktion (Nacht): Hier erkennt man wieviel Kaltluft über einer Fläche nachts entsteht und somit zur Abkühlung beiträgt. Es wird deutlich, dass die meiste Kaltluft über Freiflächen entsteht. Auch in manchen Grünflächen in Siedlungsgebieten tragen dazu bei. Nahezu gar keine Kaltluft wird über Wasserflächen und hoch versiegelten Flächen, z.B. Altstadt produziert.
Klimaanalyse Kaltluftströmungsfeld
Kaltluftströmungsfeld (Nachts): Hier erkennt man wie Flurwinde oder Hangabwinde kühle und frische Luft in die Stadt bringen. Die Bebauungsart und -dichte der Stadt behindert die Durchlüftung. Der Pfeil zeigt die Strömungsrichtung, die Farbe zeigt die Geschwindikeit. Eine wirksame Strömung beginnt ab 0,1m/s. Flurwinde sind in der Altstadt nicht zu erkennen. Die über den großen westlich, südlich und östlich angrenzenden Freiflächen gebildete Kaltluft strömt parallel zur Bebauung bzw. sogar davon weg. Grund dafür ist, dass die historische Altstadt im Gelände einige Meter höher liegt als die umgebenden Freiflächen.
Kaltluftvolumenstrom: Hier erkennt man die Mächtigkeit der Kaltluftströmung. Sie muss zusammen mit dem Kaltluftströmungsfeld gelesen werden, weil sich die Ausgleichsleistung einer Grünfläche nicht allein durch die Geschwindigkeit der Strömung ergibt, sondern auch durch die Höhe der Kaltluftschicht und somit die Menge an Kaltluft, die pro Sekunde durch eine Leitbahn fließt. Hohe Kaltluftströme bilden sich im Bereich der Hanglagen nördlich und westlich der Altstadt aus und nördlich des Stadtwaldes strömt der Kaltluftvolumenstrom hangabwärts durch das Siedlungsgebiet.
Klimaanalyse PET
Wärmebelastung (Tag): Hier erkennt man die Belastung auf einen Menschen abschätzen, ähnlich wie die gefühlte Temperatur. Zur Berechnung wird die Lufttemperatur, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, etc. hinzugezogen. und zeigt die Bewertung des Aufenthalts im Freihen am Tag. In Boizenburg werden maximal Werte von über 42 °C über unbeschatteten Freiflächen erreicht. Die ungehinderte Sonneneinstrahlung sowie die fehlende Verdunstungskühlung über hochversiegelten Flächen sorgen hier für eine extreme Wärmebelastung. Auf der Siedlung finden sich auch relativ hohe Wärmebelastungen, trotz der lockeren Einzelhausbebauung.

Was nehmen wir daraus mit?

Die Ergebnisse der Analyse zeigen uns die Stadt Boizenburg an einem Sommertag und einer Sommernacht, so wie wir sie immer mehr haben werden, aufgrund des Klimawandels. Die Lage der Stadt, die Bebauung, unsere Grünflächen, usw haben alle Auswirkungen auf den Wärmeinseleffekt, der an solchen Tagen besonders in der Stadt entsteht und die Bürger*innen und Umwelt belasten kann. Aus den Karten lässt sich besonders lesen, wie die Winde aufgrund der besonderen Lage Teile der Stadt erreichen, aber auch wie die Altstadt als wärmster Punkt Schwierigkeiten hat sich abzukühlen. Mann muss sich für die Karten Zeit nehmen, auch mal tiefer ins Detail gehen und auf sich wirken lassen: Wir lüfte ich eigentlich im Haus in der Nacht – kommt die wenige kalte Luft überhaupt an? Welche Beschattungsmaßnahmen und Baumpflanzungen könnten vielleicht noch helfen, die Wärmebelastung zu verringern? Alldiese Fragen entstehen durch diese Daten. Der nächste Schritt ist, hieraus Handlungsempfehlungen für die Bebauung, Stadtentwicklung und Eigenvorsorge zu schaffen. Bei Verständnisfragen oder Ideen – meldet euch gerne bei PLATZ-B.

Kooperation

Die Klimaanalyse wurde von Geo-Net GmbH in Auftrag des Climate Service Center, Hamburg (GERICS) des Helmholtz Zentrum Hereon erstellt. Die Stadt Boizenburg hat sich als Praxispartnerin zur Verfügung gestellt und freut sich über die weitere Zusammenarbeit mit dem GERICS.

Klimaanpassung allein ist auf den ersten Blick kein einfaches Thema zum Plaudern – würde man Denken. PLATZ-B hat sich trotzdem dem Thema in Boizenburg angenommen und durch Beteiligung vieler Bürger*innen und Akteure auf die Stadt zugeschnitten. Aus Sicht von Boizenburger*innen und aus Sicht des Projekts wollen wir einen Blick auf die letzten rund drei Jahre werfen und mal hören, was eigentlich passiert ist.

Neben den sichtbaren Dingen, Aktionen und Veranstaltungen, ging es auch darum sich dem Thema Klimaanpassung überhaupt zu nähern und eine Anlaufstelle für das Thema aufzubauen. Das Ganze wurde die Zeit über von der Freien Universität Berlin begleitet. Am Ende werfen wir auch einen Blick in die Zukunft.

Als was ist PLATZ-B gestartet?

„Kleine Sachen bringen manchmal mehr als Große“ war der Aha-Moment einer Teilnehmer*in beim Auftakt im Mai 2019. Andere sprachen über „Kapazitäten und noch unerschöpfte Möglichkeiten“ in Boizenburg oder waren auch sehr ermuntend mit „dran bleiben und nicht locker lassen“. Was besonders war, war die Überraschung über die vielseitigen Interessen und unterschiedlichen Menschen, die sich in dem Thema wieder gefunden haben. Und das zeigt sich immer noch heute, wenn man sich mit den Boizenburger*innen unterhält. Dann kommen Lieblingsthemen und Lieblingsorte auf den Tisch, die man doch immer wieder verbinden kann: Die viele Natur und Grünflächen, Wasser – mal sehr viel und mal ganz wenig.

Was alles passiert ist – auf einen Blick

Am 31.12.2021 konnten wir hier bei PLATZ-B Bilanz ziehen: Insgesamt haben 20 Aktivitäten über die gesamte Zeit stattgefunden. Am unteren Rand der Website gibt es ein Archiv über die vergangenen Veranstaltungen und die unter Aktuelles auch viele Bericht hierüber. Zu den Aktivitäten zählen die Experimente, die heut eim Stadtgebiet sichtbar sind, Veranstaltungen und Workshops. Besondere Highlights sind sicherlich diejenigen, die wir heute noch besuchen und anfassen können, wie z.B. die Schatteninsel oder Freyas Streuobstwiese. Aber auch Online läuft die Landkarte mit Boizenburg’s Lieblingsplätzen weiter und wird genutzt. Wir haben uns auch durch die Stadt bewegt – auf Fahrrad, mit dem SUP oder zu Fuß während der GemeinsamSuchTage. Was aber nicht vergessen oder unterschätzt werden darf, ist der Weg dorthin, überhaupt eine Plattform aufzubauen, von der diesen Aktivitäten organisiert werden konnten.

Auswärts unterwegs war Beatrice John mit PLATZ-B zu Workshops oder Vorträgen und hat Boizenburg auch über die Bundeslandgrenzen hinaus bekannt gemacht. Die Rückmeldungen aus anderen Kleinstädten waren biser positiv. Viele andere Städte suchen auch nach Möglichkeiten das Thema in der Stadtgesellschaft unterzubringen und sind offen und dankbar bei so praktischen Ideen, wie denjeningen von PLATZ-B. Inzwischen sind die Beispiele auch so aufgearbeitet, dass andere Städte sozusagen eine Werkbank haben, von der sich aus weiter machen können.

Spannend ist auch das Netzwerk an Bürger*innen, die sich immerwieder für Treffen und Aktivitäten zusammen finden. Die Stadtparkfreunde sind einfach ein super Beispiel hierfür. Ohne PLATZ-B hätten die sich vielleicht gar nicht getroffen. Zum Netzwerk dazu gehören auch die Stiftung Region Boizenburg, die drinkuth AG die einige der Aktivitäten unterstützt haben, wie z.B. den Jugendwettbewerb. Manche Aktionen, wie die Baumspendeaktion, konnten gar nicht groß genug sein. Noch lange nach Abschluss kamen trotzdem immer wieder Nachfragen. Großer Wunsch an alle die PLATZ-B kennen – erzählt mindestens 2 Freund*innen und 2 Nachbarn von dem Projekt. Das würde schon unglaubnlich viel helfen!

Forschung und Praxis zusammen im Verbundprojekt

In den vergangenen drei Jahren wurden in Boizenburg und in der Verbandsgemeinde Liebenwerda Experimente mit sozialen Praktiken und Zukunftsbildern durchgeführt. Das Interesse in den Städten war groß. Sei es in der Stadtpolitik, die neue Formen der Beteiligung ausprobiert hat, in der Zivilgesellschaft, die ihre Themen mit den Herausforderungen des Klimawandels verbunden hat oder bei den Bürger*innen, die konkrete Anpassungsaktivitäten entwickelt haben und dadurch auch ihr Verhältnis zur Kommune neu gestaltet haben. Die Prozesse wurden jeweils von einer intensiven lokalen Berichterstattung begleitet. In Boizenburg ist dadurch die Plattform names PLATZ-B entstanden und in der Verbandsgemeinde Liebenwerda die Plattform Leuchtturm LOUISE.

Warum braucht es dazu Forschung? Kleinstädte verfügen oft nicht über die notwendigen Verwaltungskapazitäten, um wie Mittel- und Großstädte Anpassungsstrategien zu entwickeln. Insbesondere in Kleinstädten spielen Bürger*innen und Organisationen der Zivilgesellschaft daher eine Kernrolle: sie können durch die gemeinsame, kreative Entwicklung angepasster sozialer Praktiken eigenversorgend aktiv werden und dadurch strategische Maßnahmen der Verwaltung maßgeblich ergänzen. Damit dies geschieht, ist Koordination nötig. Das Tun der Bürgerinnen kann sich dann entfalten, wenn ein gemeinsames Verständnis zu Zielen und Maßnahmen entsteht und die Anpassungsziele eng mit lokalen Themen verbunden sind.

Verbundprojekt – was heißt das?

GoingVis ist ein Forschungsprojekt, das sich mit der Anpassung an den Klimawandel in Kleinstädten beschäftigt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Es beteiligen sich mehrere Partner an diesem Projekt, nämlich das Zentrum für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin, die Kommunikationsagentur (r)evolutionäre ideen, die Stadt Boizenburg und die Verbandsgemeinde Liebenwerda. Die sogenannte Forschung & Entwicklungsphase dieses Projekts dauerte von März 2019 bis Dezember 2021. Darauf folgt die Verstetigungsphase, die ab Januar 2022 startet.

Hybride Abschlusskonferenz an drei Orten gleichzeitig

Am 2. September 2021 von 9-15 Uhr fand nun die GoingVis Abschlusskonferenz statt. Im Vordergrund stand die Diskussion der Projektergebnisse aus den Perspektiven Forschung und Praxis. Gleichzeitig wurde ein Blick in die Zukunft der Partnergemeinden Boizenburg/Elbe und der Verbandsgemeinde Liebenwerda geworfen. Diskutiert wurden die Entwicklung zu Modellkleinstädten und der Aufbau eines Netzwerks zu Kleinstädten im Klimawandel. Teilnehmer*innen der Konferenz waren aus Boizenburg, Bad Liebenwerda und Berlin vor Ort zugeschaltet, sowie mit Videotechnik verbunden. Eine Dokumentation der Veranstaltung ist hier zu finden.

Die Stimmung unter den Teilnehmer*innen in Boizenburg war hervorragend und die Diskussionen wurden direkt für den Erfahrungsaustausch genutzt. Trotz der Corona-Situation konnten wir doch einige Personen im Raum versammeln: Frau Poltier (ehem. Fachbereichsleitung Bau, Stadt Boizenburg), Herr Hameister (engagierter Bürger für das Projekt Wasserspielplatz), Frau Hollerbach (Amtsleiterin des Biosphärenreserbats Schaalsee- Elbe), Frau Wolff (Stadtparkfreundin), Frau Peterson (Gewinnerin des Jugendwettbewerbs in 2019 mit der Schatteninsel), Frau Lukow (KLimaschutzmanagerin) und Beatrice John (Projektkoordinatorin von PLATZ-B).

Besondere Überraschung für alle war die Premiere des Videos „Stimmen einer Kleinstadt“. Es ermöglichte den zugeschalteten Teilnehmer*innen in Berlin und Liebenwerda, eine kleine Reise durch Boizenburg zu unternehmen. Auch unseren Teilnehmer*innen vor Ort hat die Rückschau sehr gefallen. Die Ergebnisse der Diskussionen zu den größten Hindernissen und Chancen sowie Erfahrungen mit PLATZ-B sind in der Dokumentation festgehalten.

Der Ausblick – wie geht es nun weiter?

Bereits im April 2021 hat sich die Stadt Boizenburg/Elbe noch einmal zusammen mit den Partnern beim Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine Verlängerung beworben. Und das auch erfolgreich. Mitte Dezember 2021 kam die langersehnte Zusage für die Fördermittel. Die neue Phase nennt sich „Verstetigung„. In dem Wort steckt genau das drin, was meistens vergessen wird: Die vielen Innovationen und Experimente, die in Boizenburg passiert sind, sollen keine Eintagsfliegen bleiben, sondern auch langfristig bleiben können. Ganz zentral ist dabei die Idee Boizenburg zu einer Modellstadt für Klimaanpassung zu machen. Bereits jetzt sind die vielen Aktivitäten über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Andere Kleinstädte interessieren sich für unsere Projekte, informieren sich und lassen sich beraten. Hier gehört aber noch einiges an Planung dazu – was braucht es dafür neben weiteren Innovationen, Kommunikation und Finanzierungen. Mehr dazu dann an anderer Stelle.

Kleinstädte haben die Möglichkeit, sich durch kooperatives Handeln von Verwaltung und Zivilgesellschaft an den Klimawandel anzupassen. Wie dies gelingen kann, hat das Projekt GoingVis im Rahmen einer BMBF-Förderung untersucht. Die anwendungsorientierten Ergebnisse veröffentlichen wir heute mit der Webseite „Kleinstadt Klimafit„.

Was ist Kleinstadt Klimafit?

Kleinstadt Klimafit zeigt einen Prozess und viele Beispiele, wie sich Kleinstädte an den Klimawandel anpassen können. Menschen kommen schnell ins gemeinsame Handeln, setzen sichtbare Zeichen und gestalten Stadtentwicklung mit.

Als Sprungbrett für das Neue dienen Plattformen. Hier treffen sich Akteure aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft auf Augenhöhe, gehen spazieren und starten Kooperationen. Die Empfehlungen von Kleinstadt Klimafit wurden mit zwei Kleinstädten entwickelt, erprobt und für den Transfer in weitere Städte aufbereitet.

Das Projekt GoingVis

Kleinstadt Klimafit wurde im Rahmen des GoingVis Forschungsprojektes entwickelt und durch das BMBF gefördert. GoingVis wird durch das Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU), (r)evolutionäre ideen + Tolk sowie die Stadt Boizenburg/Elbe und die Verbandsgemeinde Liebenwerda umgesetzt. Eine Umsetzungs- und Verstetigungsphase ist für den Zeitraum 2022-2023 vorgesehen.

Netzwerk „Kleinstädte im Klimawandel“

Ab Frühjahr 2022 baut GoingVis das Netzwerk „Kleinstädte im Klimawandel“ auf, um Wissenschaft, beratende Akteure, Praktiker*innen und Kleinstädte zusammenzubringen. Sie können sich hier zum E-Mail-Verteiler anmelden. Über den Verteiler können Sie auch selbst Veranstaltungen und weitere Informationen rund um das Thema verbreiten.

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne.

Eine Kunstinstallation die Boizenburgs Stadtteile miteinander verbindet und zum Nachdenken über den Begriff ‚Heimatliebe‘ anregt.

Zwischen der Altstadt und Boizenburg-Bahnhof, auf dem Verbindungsweg für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen, wurde das Kunstwerk ‚heimatliebe‘ installiert. Die Arbeit widmet sich dem Thema Heimat und deren Zuneigungsbezeugung und regt zum Nachdenken über Bedeutungen, Werte und Bezugnahmen in der Verwendung dieses Begriffes an. 

Worte aus verschiedenen Quellen und Bezügen umschreiben, was zu einem tiefergehenden Verständnis von Heimatliebe und einem menschlichen Umgang damit gehören könnte und weisen auf seine originär positive und offene Bedeutung hin. Die Worte können so als Aufforderung verstanden werden, sich selbst zu befragen, ob man möglicherweise einem begrenzten und einseitigen Verständnis von Heimatliebe anhängt und seine Haltung und Verhalten überdenken sollte.

Die beschreibenden Worte sind sowohl der deutschsprachigen Poetik, als auch gesellschaftlichen Diskursen zu lokal-kultureller Identität entlehnt, so dass sich Passant*innen im Vorbeigehen inspirieren und zum Nachdenken und Diskutieren anregen lassen können. Zwischen den Worten sind Zeichnungen von Tieren, die unsere Landschaft prägen und auf die unser gemeinsames Verhalten Einfluss nimmt, platziert. 

In der freundlichen Einfachheit der Schulschrift und Zeichnungen liegen die Komplexität von Lebewesen, Gemeinschaftsgefühl, Offenheit, Demut und Achtsamkeit offen dar. So kann der Weg zwischen den beiden Stadtteilen zur anregenden, unterhaltenden, aber auch kontemplativen Strecke zwischen persönlichem Start und Ziel werden.

Die Kunstinstallation wurde durch den Künstler Ruediger John konzipiert und realisiert.

Die Kunstinstallation komplettiert das Projekt Freya’s Streuobstwiese und markiert diese als besonderen Ort.

Eine Kleinstadt die soviel Einsatz für das Thema Klimaanpassung zeigt, dabei Bürger*innen mitnimmt und nun sogar mit einem Klimabüro aufwarten kann ist, ist in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus, noch nicht die Regel. Das schöne an PLATZ-B ist, dass wir dieses Wissen ja nicht nur für uns gut gebrauchen können, sondern es natürlich auch weiter geben können. Beatrice John war vor allem im ersten Halbjahr 2021 viel (online) unterwegs und hat die Arbeit, die Stadt und die Aktivitäten bekannt gemacht. Hiermal ein kleiner ausgewählter Überblick, wo PLATZ-B vertreten war und worum es ging:

Deutsches Institut für Urbanistik, Web Seminar „Impulse für die Zukunft“ : Hier ging es um die Online-Landkarte mit unseren Lieblingsplätzen und die GemeinsamSuchTage 2020.

Beim Netzwerk „Klimaanpassung“ in Schleswig-Holstein und im Emsland ging es um PLATZ-B allgemein, aber auch unsere Schatteninsel.

Beim Symposium des HochschulCampus KLeinstadtForschung wurden die Kooperationen und die gemeinsame Arbeit von und mit Boizenburger*innen gezeigt, vor allem auch am Beispiel der Stadtparkfreunde.

Auf dem Podium in der Session „Neue Herausforderungen für die Kommunen“ mit 185 Teilnehmenden im Rahmen der Abschlusskonferenz zur Wirkungs- und Risikoanalyse 2021 vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt ging es vor allem um die Hilfestellungen, die kleine Städte benötigen, sich dem Klima anzupassen.

Mit dem Vortrag „Walking together for the climate“ haben es unsere GemeinsamSuchTage sogar auf internationale Bühne geschafft, zur Konferenz Transformations 2021: Enabling Positive Tipping Points.

Im 2020 noch begonnen, kann die Wiese nun im Juni 2021 eingeweiht werden. Freya’s Streuobstwiese wächst auf Flächen der Kleingartensparte Möwenhorst e.V., direkt am Radweg zwischen Altstadt und Bahnhof. Die Vorbereitungen haben hier viel Einsatz erfordert: Die Fläche wurde freigelegt, die Hecken geschnitten und die Wurzeln aus der Erde geholt. Die Wasserversorgung wurde durch das Mitwirken etlicher Vereinsmitglieder vorangetrieben. Da war das Pflanzen im strömenden Regen im April, fast schon ein Kinderspiel.

Der Standort ist ideal, denn eine Streuobstwiese soll ja auch zum Ernten einladen. Man kommt mit dem Fahrrad vorbei, kann halten und zwischen Äpfeln, Birnen und Kirschen eine Runde drehen. Die Bäume sind Halbstämmer. Auch wenn sie mal groß sind, kommt man an die Früchte ran. Durch zwei Tore kann man die Fläche betreten und dort verweilen, nachts werden die Tore abgeschlossen.

Ein Ort der Boizenburger*innen zusammengebracht hat

Die Drinkuth AG und der Vorstand des Kleingartenvereins „Möwenhorst“ mit den Mitgliedern der Gartensparte legen gemeinsam eine Streuobstwiese an. Mit Unterstützung durch PLATZ-B und der Stadt Boizenburg, sowie mit Beratung durch die Biosphäre sind die Vorarbeiten schon voll im Gange. Einen Namen gibt es auch schon: Freya’s Streuobstwiese. Doch alleine kann man solche Projekte nicht stemmen, aber die Idee der Streuobstwiese hat auch viele andere in Boizenburg inspiriert, etwas dazu zu geben, mitzumachen und sich zu beteiligen. Ein Herzliches Dankeschön geht an die vielen Spender*innen und Sponsoren.

Unterstützer und Sponsoren

Drinkuth AG

Profilbleche Dürkop GmbH

Container Dienst Nieder

AWG Boizenburg

Dachdecker Peter Lellwitz

Tischlerei Michael Kwoll

GalaBau Seemann

Die Geschichte in Bildern

Was leistet eine Streuobstwiese?

Der Obstanbau kam ursprünglich mal aus dem Orient. Ab dem 18.Jahrhundert entwickelte sich aber erst das Konzept der Streuobstwiese. Die Streuobstwiese kann mehrfach genutzt werden, sozusagen auf jeder Etage. Die unterschiedlichen Obstbäume tragen Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen oder Quitte. Die Wiese darunter kann für Blühwiesen oder als Weide genutzt werden. Bei den Bäumen sollen vor allem alte und regionale geachtet werden. Rundum ist eine Streuobstwiese ein Gewinn für Mensch und Natur.

Du möchtest mehr wissen? Interessant sind dann für dich vielleicht der Pomologen Verein oder das Streuobstnetzwerk mit vielen Fachinfos zum Weiterlesen.

Noch viele Möglichkeiten zum Mitmachen!

Du hättest Lust auf eine Mitmach-Aktion? Ideen gibt es genug, lass dich einfach inspirieren und melde dich, entweder direkt bei PLATZ-B oder beim Vorstand des Kleingartenvereins Möwenhorst e.V. Bau von Insektenhotels, Nistkästen für Vögel rund um die Streuobstwiese, mit Freunden und Familie Bäume pflanzen – alles ist möglich.

Schulunterricht im Kleingarten: Über Insekten sprechen, wo sie auch wohnen. Herzliche Einladung an alle Klassen ihren Biologie oder Sachkundeunterricht mal direkt unter freiem Himmel zu machen und vielleicht sogar ihre eigene Blühwiesen Pflanzaktion durchzuführen. Das Gartenhäusschen auf dem Gelände wird nun

Rankelpflanzen für die Tore: Irgendwann soll man durch die bewachsenen Tore auf die Wiese gehen können, hierfür werden noch Rankelpflanzen gesucht.

Wege und Platz und Bänke: In naher Zukunft soll es noch einen Rundweg und einen Platz auf der Wiese geben. VOm Rundweg lassen sich die Baumsortenschilder sehen und auf dem Platz könnte noch eine Bank stehen. Geplant ist ein 1m breiter Weg aus Holzhackschnitzeln mit einem Fliesuntergrund. Hierfür werden noch Helfer und Spender gesucht.

Wie kam es zu dieser Kooperation?

Manchmal schlägt eine kleine Aktion viele Wurzeln. Am 3.10.2020 starteten wir, passend zum Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit, unsere Baumspendeaktion „Zukunft schlägt Wurzeln“. Dies war die Inspiration bei der drinkuth AG vertreten durch den Vorstand Markus Schmees, für die Streuobstwiese. Nach erstem Kontakt, Kennenlernen und Ortsbegehung findet diese Kooperation in 2021 nun einen gemeinsamen Platz – Freya’s Streuobstwiese.

Was ist bisher passiert?

Erstes Treffen des Unterstützerkreises

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16. Mai 2019

Öffentlicher Auftakt und Ideenwerkstatt

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27. Mai 2019

PLATZ-B beim Kinderfest der Freiwilligen Feuerwehr Boizenburg

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15. Juni 2019

Zukunftsbilder Gestalten beim Altstadtfest

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13. Juli 2019 – 14. Juli 2019

Der Unterstützerkreis trifft sich

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17. Juli 2019

Beobachten, Erleben, Spazieren zum Thema Wasser

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27. Juli 2019

Ideenwerkstatt: Wasser und der Klimawandel

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31. August 2019

Tag des Wassers: Zu viel und zu wenig?

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14. September 2019

Zukunftswerkstatt Zukunftsbild Wasserbild

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12. Oktober 2019

Zukunftswerkstatt mit dem Handwerker und Gewerbeverein

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16. November 2019

Gebäudegefährdung durch Klimaveränderungen und Starkregen

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28. November 2019

2. Frühjahrsputz in Boizenburg

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28. März 2020

Die lebenswerte Stadt von Morgen

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30. März 2020

JUGEND, DREHT AM KLIMAWANDEL!

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05. August 2019 – 20. Juni 2020

Boizenburg deine Lieblingsplätze heute und morgen – Expedition für Frauen

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04. Juli 2020

GemeinsamSuch Tage 2020

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11. Juli 2020 – 12. Juli 2020

Expeditionen Anmeldung – GemeinsamSuchTage 2020

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11. Juli 2020 – 12. Juli 2020

Lebendige Generationenplätze

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09. August 2020

Lieblingsplatz Baum – Stadtbäume im Klimastress

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16. August 2020

Die Epoche des Menschen – Dokufilm mit anschließendem Gespräch

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19. September 2020

Tag der Deutschen Einheit – Einheitsbuddeln

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03. Oktober 2020

Workshop – Die grüne Bushaltestelle Teil 1

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05. Oktober 2020 – 06. Oktober 2020

Aktion Baumspende 2020

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22. September 2020 – 27. Oktober 2020

Treffen Unterstützerkreis

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29. Oktober 2020

Winter-Rallye: Entdecke deinen Stadtpark!

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16. Dezember 2020 – 03. Januar 2020

Naturerlebnisraum: klimafit und Generationenvielfalt

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01. Oktober 2020 – 31. Mai 2021

Stadtparkfreunde auf Spurensuche

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27. Oktober 2020 – 15. Juli 2021

Gesucht: Boizenburgs ältester Kühlschrank

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10. Juni 2021 – 25. Juli 2021

Sommerputz Müllsammelaktion und Konzert mit „Am Besten Morgen“

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07. August 2021

Müll Monster Bau und Konzert mit Albers Ahoi!

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08. August 2021

Poetry Workshop und öffentlicher Poetry Slam.

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14. August 2021

Frauenexpedition 2.0

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20. August 2021

öffentlicher Poetry Slam Abend

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21. August 2021

Gemeinsam Zukunft Entdecken: Die Messe für Klima, Technik und Stadtleben

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28. August 2021

Kleinstadt im Klimawandel: Boizenburg passt sich an.

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02. September 2021

City. Future. Fiction. Improtheater-Workshop mit öffentlicher Abend-Präsentation

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04. September 2021

Zukunftsprojekt Erlebnisraum Albrecht’sche Wiese

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04. September 2021

Der Stadtpark putzt sich raus

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11. September 2021

City. Future. Fiction. öffentlicher Improtheater Abend

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11. September 2021

Bahlen wird begrünt

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18. September 2021

Boizenburg radelt!

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03. Oktober 2021

Zukunftsprojekt Albrecht’sche Wiese: nächste Schritte

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20. Oktober 2021

Wie kalt und wie heiß? Klimaanalyse für Boizenburg

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11. November 2021

Klimaschutz im Kleinen

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08. März 2022

Forum Klimaschutzkonzept

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26. März 2022

3. Frühjahrsputz Müllsammelaktion

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02. April 2022

Klimaforum, Teil II

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23. April 2022

Klimaforum, Teil III

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16. Mai 2022

Klimawerkstatt: Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Bildung

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09. Juni 2022

Klimawerkstatt

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04. Juli 2022

Treffen Klimawerkstatt – Gruppe Mobilität

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01. August 2022

Treffen der Klimawerkstatt

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06. August 2022